Die rote Zora – Strassentheater mit Café Fuerte

Die rote Zora von Kurt Held | für die Bühne bearbeitet von Thomas Birkmeir Bewegtes Theaterstück für draußen und drinnen von Café Fuerte
Regie – Danielle Fend-Strahm
Ausstattung – Matthias Strahm
Technik – Arndt Rössler
Musikalische Leitung – Nikolaus Hartmann-Feinig
Spiel – Anne Bontemps, Johanna Köster, Simon Labhard, Tobias Fend
Inhalt
Branko ist zwölf und lebt in den 1920ern in Senj an der kroatischen Küste. Seine Mutter ist eine einfache Arbeiterin in der Tabakfabrik und sein Vater ein bekannter Geiger, der an der ganzen Küste Dalmatiens von Wirtshaus zu Wirtshaus zieht. Als seine Mutter an einer Staublunge stirbt, ist er ganz auf sich allein gestellt. Vom Hunger getrieben streift er über den Markt und hebt einen Fisch auf, der auf den Boden gefallen ist. Die Marktfrau will in ihm schenken, aber der reiche Karaman besteht darauf ihn einsperren zu lassen. Das sieht Zora, ein Straßenkind, das sich mit anderen Kindern zu einer Bande zusammengeschlossen hat, und befreit Branko aus dem Gefängnis. Branko wird in die Bande aufgenommen. Aber die Kinder werden nun von der Polizei und vielen Bürgern gejagt. Der Einzige, der Verständnis für die Kinder zeigt, die aus Hunger stehlen, ist der alte Fischer Gorian. Die Kinder tun sich mit ihm zusammen und helfen ihm beim Fischen, doch dann wird Gorian die Erlaubnis zum Fischen entzogen, nur die Fischfabrik des Karaman darf noch in den Buchten von Senj den großen Thunfischschwärmen nachstellen.